himmelWir sitzen gerade in einer Kaffeepause, als Dominik* vorbeikommt, bei uns kurz stehenbleibt.

Nach den obligatorischen „Wie geht?“ „Gut. Und dir?“ antwortet er: „Mir gehts gut, nur Stefano nicht, einem meiner Söhne.“

„Was ist denn los?“

„Er hat seit einiger Zeit immer wieder Albträume, die ihm zu schaffen machen. Und wir wissen nicht, woher das kommt und was wir machen können…“

Da wir uns zu Hause zur Zeit auch gerade mit dem Thema „Autorität als Christ“ beschäftigen, wage ich mal einen Ratschlag: „Da Christus in dir wohnt und dir Autorität gibt, kannst du diesen Träumen einfach sagen, dass sie keinen Platz im Schlafzimmer deines Sohnes haben, sondern verschwinden müssen. Als Vater und als Christ hast du Autorität auch über Dämonen und deren Angriffe. Also schick sie einfach weg.“

Dominik verspricht, einen Versuch zu wagen. Bisher hat er Gott immer gebeten, was zu unternehmen, aber im Namen des Herrn Umständen oder eben diesen Träumen zu befehlen, sich davonzumachen, das hatte er bisher nicht versucht…

Einige Zeit später frage ich mal nach, wie es mit dem Jungen geht. Dominik antwortet: „Die letzten Nächte hat Stefano ohne Albträume durchgeschlafen. Seit ich mit der Autorität als Vater, im Namen Jesus bete, haben die Albträume tatsächlich nachgelassen. Gestern Abend ist Stefano wieder mit Albträumen heimgesucht worden. Ich werde weiterhin, mit der Autorität, die mir vom Gott gegeben wurde, im Gebet bleiben. Ich bin Gott sehr dankbar, dass wir uns gesehen haben und du mir über die Vaterautorität erzählt hast.“

Ich freue mich mit dieser Familie.

Nochmal später frage ich wieder nach. Dominik meint, dass er manchmal abends zu müde zum Beten sei, und dann auch schon mal diese Träume wiederkämen. Und stellt dann noch eine Frage: „Wie lange muss man eigentlich beten, dass die Albträume völlig verschwinden?“

„Solange, bis sie eben nicht wiederkommen. Bleib einfach dran. Du siehst ja, was Gebet in Autorität bewirkt, wenn wir sie denn wirklich in Anspruch nehmen.“

*Name geändert

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