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Versöhnung – Uwe Schulz

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VersöhnungVersöhnung – Geschichten aus dem ganzen Leben

Schon auf den ersten Seiten erlebte ich zwei Überraschungen. Die eine – der Schreibstil von Uwe Schulz. Ungewohnt. Kompakte Sätze. Intelligente Wortwahl, ja Wortspielereien. Richtig gut gemacht.
Die andere: Thematisch wagt er sich gleich mit der ersten Story an ein brisantes Thema – wie geht man mit Gegnern von Asylsuchenden um, wenn sie anfangen, Gewalt auszuüben?

Der Autor versteht es auch in den anderen „Storys“ – wie er sie nennt – sehr differenziert und mit sprachlichen Bonbons geschmückt, Situationen vor die Augen des Lesers zu malen, so daß ein Gemälde mit vielen Facetten entsteht. Und dabei ist der Schreibstil zuerst echt gewöhnungsbedürftig (für mich jedenfalls), hat aber dann seinen besonderen Reiz.

Die Themen sind sehr breit gefächert, auch territorial weit angesiedelt. Aber immer wieder ist der Kampf zu spüren: Wie geht Mann, wie geht Frau mit Schuld in der Familie, in der Gesellschaft um? Das hat der Schreiber meisterhaft aufgegriffen und umgesetzt. Mit vielen sprachlichen Details, die den Lesegenuß erhöhen.

Dass bei allen Erzählungen auch immer wieder der christliche Hintergrund durchschimmert, stört beim Lesen so gar nicht. Ganz im Gegenteil, da unaufdringlich, erhalten christliche Grundsätze wieder einen Stellenwert im Leben der handelnden Personen. Mehr

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Farbfacetten

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kinderspital-1Kürzlich unternahmen wir als Firma einen interessanten Ausflug in die Stadtplanung des Stadtteils St. Johann, im Norden Basels gelegen.

Eine Mitarbeiterin von Basel-Tourist führte uns durch Strassen und Ecken dieses alten Stadtteils und erklärte viele interessante Einzelheiten von markanten Bauten und Gebäuden. Welche Architekten welche Gebäude geplant hatten – da kam eine Vielzahl zusammen – und welche Besonderheiten „am Bau“ zu entdecken wären… Wer sich für Stadtarchitektur interessiert, sollte so eine Tour buchen.

Auf dem Rundgang kamen wir dann auch zu dem neu errichteten Kinderspital beider Basel, welches 2011 fertiggestellt wurde. Im vorgängigen Architektenwettbewerb wurde lange über Inhalte und Konzepte diskutiert. Letztlich bekamen die Architekten Yves Stump und Hans Schibli den Zuschlag zur Planung. Mehr

Wunder in der Nachbarschaft

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block-party-1-gpSie sind jetzt einige Monate in Redding, Californien, und erleben täglich Neues. Hier mal der Bericht über Wunder in der Nachbarschaft:

Steff und ich gehen jede Woche mit ca 10 weiteren Studenten durch die Nachbarschaft, beten für und mit unseren Nachbarn, unterhalten uns mit ihnen…

Vor zwei Wochen sprachen wir mit David, er hat auch ein Boot, weswegen Steff und er sich gleich gut verstanden. Wir haben ihn gefragt, ob wir für etwas beten könnten. Er erzählte uns, dass es gerade finanziell sehr schwierig sei, weil er keine neuen Aufträge erhält. Auch sei seine Tochter mit der Enkelin eingezogen und die Beziehung ist angespannt. Wir haben dann dafür gebetet und ein anderer Student meinte, ob David Rückenschmerzen hätte. Er verneinte dies, sagte jedoch, dass seine Frau große Schmerzen hätte. Da diese jedoch nicht anwesend war, bekam David den Auftrag seiner Frau die Hand aufzulegen und für sie zu beten. Mehr

Oma – Tag

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OmatagNur mal so zur Erinnerung: Am 13. Oktober ist (wieder) Oma-Tag in Deutschland. Oder auch am 14. Oktober. So ganz genau weiss man es nicht, weil wir da als Deutsche ein wenig hinterherhinken. International gesehen. Denn bei uns gibt es diesen Tag erst seit 2012, also gerade mal ein Jahr.

  • Andere Länder feiern dieses Ereignis schon länger:
    USA: Der Grandparents Day an jedem ersten Sonntag im September geht auf die Ära von Jimmy Carter und bereits das Jahr 1978 zurück. Aber nicht er initiierte diesen Tag, sondern eine engagierte Großmutter, die 43 Enkel und 15 Urenkel aufweisen konnte.
  • Frankreich: Hier wird der Tag seit 1987 gefeiert und zwar größer als der Muttertag. Man nahm den ersten Sonntag im März, einen Sonntag eben, damit wie in den USA kein Arbeitstag verloren gehe. Sind doch Frankreichs Großmütter zu über 50 Prozent unter 50 Jahre jung und noch in der Mehrheit berufstätig.
  • Italien: Der 2. Oktober ist hier der Großelterntag. Begangen wird er seit 2005. Die Nonna spielt hier eine große Rolle, ähnlich wie die Abuela in Spanien: um einen alten Baum sitzen die Alten des Dorfes im Schatten, Omis mit Strickzeug, andere, die den Enkel im Kinderwagen wie­gen. Hier braucht es keine Kinderbewahranstalten mit Massenessen für die Kinder der jüngeren Bewohner, die in der Stadt arbeiten.,
  • Polen: Hier ist der 21. Januar der Omatag und am folgenden Datum darauf, dem 22. Januar, der Feiertag für den Opa.
  • Schweden: Und dann ist da noch Filmemacherin Hanna Sköld, die den 21. August zum Welt-Granny-Tag machen will. (Quelle) Mehr

Lenkhilfe

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???????????????????????????????DAS mag der Traum vieler Kinder sein: Auch mal wie die Erwachsenen am Steuer eines richtigen Autos zu sitzen. Selber lenken. Selber fahren.

Nur reichen entweder die Füsse nicht bis zum Gaspedal. Oder der Kopf übers Lenkrad… Und ausserdem ist es verboten. Auf der Strasse.

Kürzlich konnte die kleine Janne mal den Platz auf meinem Schoss einnehmen und „selber fahren“. Auf der gepachteten Wiese geht das schon mal. Und als die Fahrt zu Ende war und sie aus dem Auto sprang, rief sie laut in den Garten:

„Omi, Omi, ich habe selber gelenkert!“

Dieser Ausspruch ging mir noch eine Weile nach. Welche Freude hatte die Kleine, selbst im Auto zu „lenkern“! Und welchen Stolz mit ihren dreieinhalb Jahren, das grosse Auto gesteuert zu haben! Mehr

Löwenherz

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LöwenherzLeo Bigger – Senior Pastor von ICF Zürich und von ICF Movement mit 37 Locations in sieben Ländern – hat wieder ein neues Buch geschrieben. Und Nicu Bachmann war ihm als Ghostwriter behilflich.

Es ist ein „buntes“ Buch. Grossformatiger als gewöhnlich. Durch viele Fotos, Grafiken, Zeichnungen, Einschübe aufgelockert. Und es macht Spass, die einzelnen Botschaften auf den Seiten zu entdecken.

Zum Inhalt: Leo Bigger arbeitet die Parallelen zwischen den Eigenschaften von Löwen und Christen heraus. Er schreibt über Jesus, der in der Bibel ebenfalls als Löwe bezeichnet wird. Und so entwickelt der Schweizer Pastor, Ehemann und Vater viele anregende, inspirierende Gedanken und Themen, um mit dem Leser in verschiedenen Lebensbereichen weiter zu kommen.

Er beschäftigt sich mit der eigenen Identität, die uns oft verloren gegangen ist. Er schreibt über die Einzigartigkeit jedes Menschen. Oder das von Gott mitgegebene Potenzial nutzen zu lernen. Bigger macht sich auch Gedanken darüber, aus Fehlern zu lernen. Oder auch, wie wichtig authentisches Leben ist. Und wie wohltuend und erfrischend im Alltag es sein kann, dem Gegenüber Ehre und Respekt zu erweisen. Mehr

Albträume

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himmelWir sitzen gerade in einer Kaffeepause, als Dominik* vorbeikommt, bei uns kurz stehenbleibt.

Nach den obligatorischen „Wie geht?“ „Gut. Und dir?“ antwortet er: „Mir gehts gut, nur Stefano nicht, einem meiner Söhne.“

„Was ist denn los?“

„Er hat seit einiger Zeit immer wieder Albträume, die ihm zu schaffen machen. Und wir wissen nicht, woher das kommt und was wir machen können…“

Da wir uns zu Hause zur Zeit auch gerade mit dem Thema „Autorität als Christ“ beschäftigen, wage ich mal einen Ratschlag: „Da Christus in dir wohnt und dir Autorität gibt, kannst du diesen Träumen einfach sagen, dass sie keinen Platz im Schlafzimmer deines Sohnes haben, sondern verschwinden müssen. Als Vater und als Christ hast du Autorität auch über Dämonen und deren Angriffe. Also schick sie einfach weg.“

Dominik verspricht, einen Versuch zu wagen. Bisher hat er Gott immer gebeten, was zu unternehmen, aber im Namen des Herrn Umständen oder eben diesen Träumen zu befehlen, sich davonzumachen, das hatte er bisher nicht versucht… Mehr

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