Startseite

Die Welt ist nicht genug

1 Kommentar

Die Welt ist nicht genugDer Untertitel dieses großformatigen Buches lautet: Olav Hanssen – ein Pilgerleben.

Die Autoren Brigitte Theophila Schur und Olav Hanssen jun. haben mit viel Fleiss und intensiven Recherchen ein sehr informatives Werk über den Theologen, Pädagogen und Autor Olav Hanssen geschaffen.

1915 – mitten im 1. Weltkrieg geboren – wuchs Hanssen im heutigen Bremerhaven an der Nordsee auf. Schon als Jugendlicher stellte er sich die Frage, wohin wir als Menschen unterwegs sind. Das Wandern – inwendig und auch ganz praktisch äusserlich – war ein zentrales Thema seines ganzen Lebens.
Und auch das Interesse an jungen Leuten füllte sein Leben, obwohl das später in Zeiten des „Dritten Reiches“ oft auch mit Gegenwind und persönlichen Einschnitten begleitet wurde.
Eingezogen als Soldat erlebte er harte Monate an der Front bei Stalingrad, später in Rumänien. Aber immer begleitete ihn seine Bibel, Kontakte zu ähnlich denkenden Kameraden und die Beziehung zu Gott. Mehr

Advertisements

Und danach?

Hinterlasse einen Kommentar

01-Kreuz im Müll-A.MeissnerEines Tages kam wieder einmal Matz zu Besuch zu seinem Opa. Beide haben ein herzliches Verhältnis zueinander. Sie spazierten durch den Park. Matz erzählte begeistert von seinem bestandenen Abitur. Sein Opa freute sich mit ihm. Dann entwickelte sich folgendes Gespräch:

Opa: „Wie soll es jetzt weitergehen? Was sind deine Zukunftspläne, mein Junge?“
Die Antwort von Matz kam wie aus der Pistole geschossen: „Ich habe vor zu studieren und einen guten Abschluss zu machen.“
Opa: „Großartig, … und dann?
Der Enkel freut sich über Opas Interesse an seinen Zukunftsplänen: „Nach dem Studium will ich Karriere machen.“
Das gefiel Opa, und er hakte gleich nach: „Sehr gut, Matz, … und was dann?“ Mehr

Löwenherz

3 Kommentare

LöwenherzLeo Bigger – Senior Pastor von ICF Zürich und von ICF Movement mit 37 Locations in sieben Ländern – hat wieder ein neues Buch geschrieben. Und Nicu Bachmann war ihm als Ghostwriter behilflich.

Es ist ein „buntes“ Buch. Grossformatiger als gewöhnlich. Durch viele Fotos, Grafiken, Zeichnungen, Einschübe aufgelockert. Und es macht Spass, die einzelnen Botschaften auf den Seiten zu entdecken.

Zum Inhalt: Leo Bigger arbeitet die Parallelen zwischen den Eigenschaften von Löwen und Christen heraus. Er schreibt über Jesus, der in der Bibel ebenfalls als Löwe bezeichnet wird. Und so entwickelt der Schweizer Pastor, Ehemann und Vater viele anregende, inspirierende Gedanken und Themen, um mit dem Leser in verschiedenen Lebensbereichen weiter zu kommen.

Er beschäftigt sich mit der eigenen Identität, die uns oft verloren gegangen ist. Er schreibt über die Einzigartigkeit jedes Menschen. Oder das von Gott mitgegebene Potenzial nutzen zu lernen. Bigger macht sich auch Gedanken darüber, aus Fehlern zu lernen. Oder auch, wie wichtig authentisches Leben ist. Und wie wohltuend und erfrischend im Alltag es sein kann, dem Gegenüber Ehre und Respekt zu erweisen. Mehr

Vatersehnsucht

1 Kommentar

VatersehnsuchtEs ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen.

Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt. Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden.

Aber Stahl weiß auch von der anderen Rolle zu berichten, selbst Vater zu sein. Und bei allem guten Wollen gibt es Versagen, Ängste, Vernachlässigungen. Irgendwie kommt er an seinen Sohn nicht wirklich heran. Bis es ihm über den Weg der Versöhnung gelingt, das Herz seines Sohnes wieder zu bekommen.

Später unternimmt Stahl vieler Bemühungen, auch anderen Menschen seine eigene Geschichte zu erzählen. Dazu aufzufordern, den Weg der Versöhnung zu beschreiten, Vergebung zuzulassen. Immer wieder fordert er seine Zuhörer in Schulen, Gefängnissen, Heimen und Gemeinden auf, endlich mal wieder diese verändernden Worte zum Vater  (und zur Mutter) zu sagen: „Ich liebe dich von ganzem Herzen!“ Mehr

Kleine Geschichten vonmit Gott 2 – Manchmal dauert’s länger…

Hinterlasse einen Kommentar

Part 1

Er erzählt im Firmengebetskreis sein kürzliches Erlebnis:

„Wir hatten am Freitag Abend Besuch. Einen Bekannten aus unserem Dorf, mit dem wir schon lange befreundet sind. Und mit dem wir auch immer wieder mal über Jesus und den Glauben geredet haben. Aber irgendwie schien er immer einer Entscheidung ausgewichen zu sein. Diesmal hatte ich auf dem Herzen, ihn konkreter anzusprechen.

Ehe er uns verliess, fragte ich ihn, ob er denn nicht endlich eine Entscheidung treffen wolle? Nein, unter Druck setzen – das würde ich nicht wollen, aber dreieinhalb Jahre immer wieder über die Ewigkeit reden, das sollte doch als Informationsbasis ausreichen… Aber er solle sich ganz frei fühlen – wenn er sich an diesem Wochenende nicht entscheiden würde, würde ich ihn eine Woche später wieder fragen…“

Der Besucher machte dann tatsächlich „ernst“, sich für die Familie Gottes zu entscheiden.

Als er das Haus verliess, war beim Gastehepaar Party angesagt. In den CD-Player kam Lobpreismusik. Und dann sangen und tanzten die Beiden im Haus herum…
Ganz ähnlich, wie es die Engel im Himmel auch taten. (Lukas 15, 7). Mehr

Alt werden – mir grau(t) davor…

7 Kommentare

Es ist ein Dauerbrenner. Das Thema „Älterwerden“.

Es heisst: Alt werden wollen alle, alt sein will keiner.

Und tatsächlich, manch eine(r) hat einen ziemlichen Horror vor steigenden Jahreszahlen. Ich weiss noch, als vor etlichen Jahren ein Zwillingspärchen entsetzt meinte, als sie fünzig wurden: „Nein – wir können dieses Zahl gar nicht hören. Fürchterlich, so ein Alter!“ Sie haben diese Altersgrenze recht gut überstanden, werden demnächst 60. Mal sehen, wie ihre Nerven dann mitspielen, wenn es ans Feiern geht…

Normal

Mir selbst hat es bisher wenig ausgemacht, das Älterwerden. Ich war gerne 17 Jahre alt (war herrlich unbekümmert in der Rückschau, diese Zeit). Aber es war auch schön mit 31 (fünf Kinder in der Wohnung und Fernstudium hinter mir). Aber egal, welche andere Zeit ich jetzt auflisten würde – ich war immer gern so alt, wie ich gerade war.

Nein, den Wunsch, wieder jung zu sein, hatte ich eigentlich nie. Es war damals eine besondere Zeit. Und damit gut. Was hätte ich davon, mein Leben als Zweitauflage nochmal zu durchleben? Gut – einige Fehler würde ich sicher nicht ein zweites Mal begehen. Aber sicher dafür andere…:-) Mehr

Das Taufkreuz

Hinterlasse einen Kommentar

Es war auf der Fahrt in den Nordosten unserer Republik. Kurz vorm Familientreffen wollten wir noch alte Freunde besuchen. Ihr Domizil lag auf der Strecke, da musste dieser Halt einfach sein…

Nach Austausch der Neuigkeiten und gemeinsamen Essen zeigten sie uns noch das Freizeitheim, welches sie leiten. Und auch die Umgebung vom Grundstück, bis hin an die Halbinsel am See, an dem sich eine Badestelle und ein Bootssteg befinden. Richtig ideal für Ferien mit Kindern und Jugendlichen!

Aber dann gab es noch eine Landzunge, an deren Ende dieses Kreuz stand. Ich liebe Kreuze – und natürlich musste ich es fotografieren und fragen, wieso es da steht…

Es ist ein Taufkreuz. Taufkreuz? Bisher kannte ich den Begriff nur von diesen kleinen Kreuzen, welches man Kindern als Erinnerung an deren Taufe als Baby schenkt und welches dann oft im Kinderzimmer an der Wand aufgehängt wird. Mehr

Older Entries