Du siehst mich, GottWir sitzen in der Mittagspause und warten noch auf eine Kollegin. Etwas später kommt sie – ihr Arztbesuch hatte länger gedauert.

Kurz berichtet sie von der Untersuchung und dem Gespräch mit der Ärztin am Ende der Konsultation.

Diese meinte nämlich: „Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich religiös abgefedert?“

Auf die Gegenfrage, wie sie denn dazu käme, antwortete sie: „Na, in meine Sprechstunde kommen ja viele Menschen. Und wenn sie mit schweren Situationen konfrontiert werden, dann fangen selbst Atheisten an, über den Tod und was danach kommt, nachzudenken. Bei Ihnen allerdings merke ich die Ruhe und Gelassenheit, die Menschen mit einem Fundament oft haben…“

Ein schönes Zeugnis über unsere Kollegin, die gerade wieder von ihrer schweren Krankheit eingeholt wird, aber den Blick zum Himmel nicht verloren hat.

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