DonutsEs ist immer wieder bewegend, „Geschichten“ zu hören, zu lesen oder selbst zu erleben, in denen Gott vollmächtig ins Leben von Menschen eingreift. Ob zu Zeiten der Bibel (sie ist voll mit Wundern) oder gerade in der heutigen Zeit.

Gestern schrieb uns einer unserer Söhne von einer Konferenz:

„Heute morgen wurden laut Zeugnissen mehrere Leute von Tinnitus befreit, ein schielendes Auge geheilt, mehrere Knieschmerzen, Leute haben Gewicht verloren, eine konnte ihren Arm hochheben, was vorher gar nicht ging… Wir kennen die Leute nicht und können es nicht überprüfen, aber ist uns grad auch egal  :)“

Das war gestern. Heute Morgen lesen wir beim Frühstück eine Episode aus dem Buch „Geistlicher Espresso“*, die uns stark berührte. Banning Liebscher schreibt zum Thema „Licht an den undenkbarsten Orten“ von seinem Freund Chad. Und weil die Geschichte so spannend ist und zum Nachahmen anregt, schreibe ich sie eben mal auf:

Kein Hörgerät mehr

Ein Freund von mir, Chad, befand sich einmal spätabends auf dem Heimweg, als er beschloss, sich in einem Lebensmittelmarkt ein paar Donuts zu holen. Während er auf das Donutregal zusteuerte, sah er an der Kasse eine Frau stehen, die ein Hörgerät trug. Also tat er das, was schon fast normal bei uns ist: Er blieb stehen und fragte, ob er für sie beten dürfe. Sie erklärte ihm, dass sie an beiden Ohren kaum noch etwas hörte, und nahm Chads Angebot dankbar an. Chad sprach ein einfaches Gebet und fragte anschliessend, ob es ihr etwas ausmachen würde, das Gerät abzunehmen, um ihr Hörvermögen zu testen. Die Frau entfernte das Gerät. Chad stellte sich schräg hinter sie, so dass sie ihn nicht sehen konnte, und fragte leise: „Können Sie mich hören?“

Sie antwortete: „Ja, ich kann Sie hören.“

Chad trat etwas zurück. „Meine Name ist Chad.“

Sie wiederholte: „Ihr Name ist Chad.“

Chad trat noch weiter zurück. „Ich esse am liebsten Pizza.“

Sie erwiderte: „Sie essen am liebsten Pizza.“

Die Tränen liefen ihr bereits über das Gesicht, denn sie begriff, dass sie von nun an auf das Hörgerät verzichten konnte. Sie war geheilt.
Die Kassiererin, die alles mit angesehen hatte, brach nun ebenfalls in Tränen aus. Chad drehte sich zu ihr um und sagte: „Gott ist gerade hier und heilt Menschen. Ist es okay, wenn ich die Sprechanlage benutze und den Leuten erzähle, was Gott gerade tut?“

Mit nassen Augen entgegnete sie: „Selbstverständlich.“

Der Rollstuhl

Chad schnappte sich das Mikrofon und verkündete mutig: „Achtung, an alle Kunden. Gott hat diese Lady soeben von ihrer Schwerhörigkeit geheilt.“ Dann holte er die Frau ans Mikrofon und liess sie ein Zeugnis ablegen. Als sie fertig war, nutzte er die Chance und begann Worte der Erkenntnis auszusprechen, die durch den ganzen Supermarkt hallten:

„Wenn Sie unter dem Karpaltunnelsyndrom leiden oder Hüftprobleme haben, dann kommen Sie bitte zu Kasse 10. Gott ist gerade hier und möchte Sie heilen.“

Inzwischen waren die Leute in den Gängen stehen geblieben und spähten neugierig umher, um zu sehen, was da vor sich ging. An Kasse 10 hatte sich bereits eine kleine Gruppe gebildet. Während immer mehr Menschen hinzustiessen, kam eine Frau auf einem elektrischen Einkaufswagen angerollt. Sie sah Chad an uns sagte:

„Das mit dem Hüftproblem bin ich. Ich habe grosse Schmerzen in der Hüfte und werde bald operiert.“

Chad fragte, ob er für sie beten und die Kraft Gottes über ihr freisetzen dürfe. Nachdem er das getan hatte, bat er sie, einmal probeweise aufzustehen.

„Auf keinen Fall,“ wehrte sie ab. „Das erzeugt nur unerträgliche Schmerzen.“

Aber Chad liess nicht locker, und als sie widerwillig aufstand und ein paar Schritte tat, schrie sie. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht wandte sie sich um und verkündigte: „Die Schmerzen sind weg!“

Der Klavierlehrer

Daraufhin bahnte sich ein Mann seinen Weg durch die Menge, beide Handgelenke vor dem Körper haltend.

„Ich bin derjenige mit dem Karpaltunnelsyndrom. Ich leide seit zwei Jahren daran und die Schmerzen sind so stark geworden, dass ich meine Arbeit als Klavierlehrer und Konzertpianist aufgeben musste.“

Chad streckte seine Hände aus, legte sie auf die Handgelenke des Mannes und betete um Heilung. Der Mann fing an, die Hände abzuschütteln, und rief laut: „Meine Hände brennen!“ Gott heilte ihn auf der Stelle. Die Schmerzen verschwanden und die Handgelenke erlangten ihre frühere Beweglichkeit zurück.

Nun wandte sich Chad an die Menge, die Zeugen davon geworden war, wie Gott zwei Menschen berührt und geheilt hatte, und sprach von Jesus dem Arzt, der Seine Gegenwart und Kraft vor ihren Augen offenbarte. Nach einem kurzen Vortrag über das Reich Gottes fragte Chad in die Runde, ob sich gerne jemand zu Jesu bekehren wolle. Überall hoben die Menschen ihre Hände und gaben Jesus ihr Leben.

Mich hat diese Geschichte berührt. Aber auch andere Erlebnisse im Buch zeigen, wie Gott Derselbe ist, auch heute noch. Ich wünschte, wir Christen würden viel mehr mit den Unmöglichkeiten rechnen, die bei Gott möglich sind…

*“Geistlicher Espresso„, 2013, (Autorenteam mit Bill Johnson, Beni Johnson u.a.), Crain-Press Verlag (www.grain-press.de), Vaihingen

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