???????????????????????????????DAS mag der Traum vieler Kinder sein: Auch mal wie die Erwachsenen am Steuer eines richtigen Autos zu sitzen. Selber lenken. Selber fahren.

Nur reichen entweder die Füsse nicht bis zum Gaspedal. Oder der Kopf übers Lenkrad… Und ausserdem ist es verboten. Auf der Strasse.

Kürzlich konnte die kleine Janne mal den Platz auf meinem Schoss einnehmen und „selber fahren“. Auf der gepachteten Wiese geht das schon mal. Und als die Fahrt zu Ende war und sie aus dem Auto sprang, rief sie laut in den Garten:

„Omi, Omi, ich habe selber gelenkert!“

Dieser Ausspruch ging mir noch eine Weile nach. Welche Freude hatte die Kleine, selbst im Auto zu „lenkern“! Und welchen Stolz mit ihren dreieinhalb Jahren, das grosse Auto gesteuert zu haben!

Wer lenkt?

Sie hat natürlich gar nicht bewusst wahrgenommen, dass meine Hände auch immer wieder mal am Lenkrad gedreht haben. Oder in „Alarmbereitschaft“ waren, sofort zuzugreifen, wenns gefährlich wird.

Und mir ist wieder neu klargeworden, wie es der himmlische Vater ganz ähnlich mit mir und auch mit dir in unserer Lebensfahrt macht.

Mal sagt er: „Schau nach vorne und nicht in der Gegend umher.“ Oder: „Konzentriere dich auf den Augenblick, auf die nächste Kurve.“ Oder aber er greift spürbar oder ganz oft auch fast unbemerkbar ins Steuerrad meines Lebens. Um mir zu helfen, die für mich zu grosse Aufgabe zu bewältigen. Oder Anweisungen zu geben, die mein Leben gelingen lassen.

„Ich will!“

Kann es sein, dass wir allerdings oft ganz eigene Vorstellungen davon haben, wie es gehen soll im Leben? „Ich mache, was ich will!“ Das höre ich ziemlich oft von Mitmenschen. Oder von unseren Enkelkindern, wenn sie etwas zu gerne wollen, was sie  gerade im Blick haben… Oder es spüren auch andere Leute um mich herum von meiner Lebensintention?

Dabei kann ER prinzipiell alles besser.
ER hat einen ganz anderen Überblick.
ER hat ganz andere Ressourcen.
ER kann viel besser koordinieren.
ER erfasst viel schneller Konfliktsituationen…

Ich will mich mehr Seiner Führung überlassen, nicht nur beim Autofahren. Auch seinen berechtigten Korrekturen und Hinweisen. Noch mehr, ich möchte mit vier Händen am Lenkrad weiterfahren. Damit die Unfälle weniger werden…

„Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ (Galater 2, 20)
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