lahme christen-2Rita ist diesmal mit der kleinen Andacht dran. Es ist Montag. Mittagspause. Der Firmengebetskreis trifft sich. Austausch, Input – und dann wird für die Firma, die Chefs, Kollegen, Abteilungen gebetet.

Wie gesagt, Rita ist dran mit der Kurzandacht.. Zu Beginn stellt sie das Bibelwort aus Apg. 4,20:

„Wir können unmöglich verschweigen, was wir gesehen und gehört haben!“

Und erzählt dann eine Geschichte, die von Martin Buber (aus: Axel Kühner, Überlebensgeschichten für jeden Tag, Aussaat Verlag) wohl in der Einleitung zu den „Erzählungen der Chassidim“ geschrieben wurde:

„Man bat einen Rabbi, dessen Großvater ein Schüler des Baalschem (das ist der als heilig verehrte Gründer der chassidischen Bewegung im 18.Jhdt.) gewesen war, eine Geschichte zu erzählen.

‚Eine Geschichte‘, sagte er, ’soll man so erzählen, daß sie selbst Hilfe sei.‘
Und er erzählte: ‚Mein Großvater war lahm. Einmal bat man ihn, eine Geschichte von seinem Lehrer zu erzählen. Da erzählte er, wie der heilige Baalschem beim Beten zu hüpfen und zu tanzen pflegte. Mein Großvater stand und erzählte, und die Erzählung riß ihn so hin, daß er hüpfend und tanzend zeigen mußte, wie der Meister es gemacht hatte. Von der Stunde an war er geheilt.
So soll man Geschichten erzählen.'“

Dazu hatte Rita eine kleine Zeichnung mit den Personen skizziert, die das Ganze noch illustrierte.

Geschichte, Zeichnung und Bibelwort waren/sind Ansporn, mehr von dem zu erzählen, was wir als Christen gesehen und gehört haben…

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