Faszinierend, wenn man solche Nachrichten, wie unten stehend, liest. Und es macht Mut, wieder mehr auf die Macht des Gebetes – besser noch, auf den allmächtigen Gott zu vertrauen, der ALLES verändern kann…

GROßBRITANNIEN: Bordell schließt wegen Gebetswache

Elyse wusste genau, dass sie etwas unternehmen musste. Ihre Welt wurde auf den Kopf gestellt, als sie eine DVD über Menschenhandel sah. Gemeinsam mit zwei anderen Kollegen von Operation Mobilisation sprang sie ins Auto und fuhr zu einem 10 Minuten entfernten Bordell.

„Unser Plan war einfach nur, dort hinzugehen und zu beten“, erklärt Elyse. „Aber wir haben schnell gemerkt, dass das ernster war, als wir gedacht hatten. Beim Beten hatten wir das Gefühl, dass jemand auf unserem Brustkorb stand.“ Die drei standen auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bordells und beteten für die Menschen, die sich gerade dort befanden. „In diesem Moment haben wir beschlossen, jede Nacht hierher zu kommen und zu beten.“

So begann ein Gebetsmonat. Eine kleine Gruppe von Menschen fand sich jede Nacht auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bordells ein und betete für die Menschen darin. „Immer wenn wir beteten, hatten wir dieses Gefühl von ,Wir sind nicht allein'“, erzählt Elyse. „Auch wenn die Zuhälter wütend wurden und uns sagten, wir sollten verschwinden, hatten wir keine Angst. Gott war in unserer Mitte präsent.“

Eines Nachts beobachtete das Team etwas besonders Schmerzliches: Junge Mädchen wurden ins Bordell gebracht. Elyse beschreibt das Gefühl, das sie dabei hatten, folgendermaßen: „Das ist der Unterschied zwischen einer Doku im Fernsehen und dem wahren Leben: Du siehst es mit deinen eigenen Augen und es geschieht vor deiner Nase.“

Nach einem Monat des Betens wurden die Reklametafeln außen am Bordell abgehängt und eine Notiz an der Tür befestigt – das Bordell wurde geschlossen. Das Gebetsteam konnte es zuerst gar nicht glauben. So beteten sie in der folgenden Nacht einfach weiter, bis der Zettel an der Tür ihnen bestätigte, dass das Bordell tatsächlich geschlossen worden war. Elyse lächelt beim Gedanken an die Reaktion ihres Teams: „Wir dachten: Wow, es hat wirklich funktioniert!“ Menschenhandel lässt uns manchmal mit einem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit zurück. „Du denkst, du bist nur ein kleines Zahnrad im großen Getriebe“, sagt Elyse. „Aber ich habe in dieser Aufgabe einfach meinen Platz gesehen und wusste, dass ich dort wichtig bin.“

gefunden in joelnews 2012-31

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