Zwischen der Ankündigung der neuen Vorabendsendung von Thomas Gottschalk „im Ersten“, den neuen Details des Untergangs des Kreuzfahrtschiffes Concordia und den weiterhin mühevollen Erklärungsversuchen des derzeitigen Bundespräsidenten zu seinen Finanzgebahren platzte die Nachricht – erst als Vermutung, jetzt bestätigt – von dem Scheitern eurer Ehe.

Eine Zeitungsente? Eine Promotiongag für eure jeweilige Karriere? Nein – es ist euch ernst mit der Trennung. Und dabei seid wart ihr mit makellosem Körper, dicken Konten, süssen Kindern, tollen Häusern und noch tolleren Freuden das Beispiel für ein perfektes Leben.

Warum?

Ich verstehe es nicht, wie aus eurer Vorzeigeehe der Dampf rausging. Du, Seal, hast immer von Heidi als deiner Königin, deiner Kaiserin geschwärmt. Du, Heidi, meintest offen, dass Seal dir das Gefühl gebe, die einzige Frau der Welt zu sein. Und machtest ihm immer wieder Liebeserklärungen, dass er das sei, was du schon immer bekommen wolltest.

Was mich an euch begeistert hat, dass ihr deine Tochter Leni und dann eure drei eigenen Kinder gut in eure Patchworkfamilie integriert habt. Du Seal, hast Leni sogar adoptiert! Und dann – euer jährliches Eheversprechen, was ihr immer wieder erneuert habt. Das fand ich toll. So soll es sein.

Echt schade!

Umso mehr finde ich es schade, dass „es“ nicht geklappt hat, ihr auseinandergeht. Vielleicht, weil ihr euch schon länger, ziemlich unbemerkt vor der Öffentlichkeit, auseinandergelebt habt. Ich finde es aber auch so schwierig, eure jeweils intensiven beruflichen Karrieren und die Kinder und eure eigene Beziehung unter einen Hut zu bekommen. Wenn heutzutage zwei Menschen verheiratet sind und beide ihrer Karriere nachgehen – dann muss fast notgedrungen eine Überlastung entstehen. Und das Zeitfenster gemeinsamer Stunden wird immer kleiner oder fällt dann ganz weg.

Sieben Jahre schien es so, dass ihr ein Rezept gefunden hättet, euch in der schillernden Welt der Promis eine lebbare Ecke von Beziehung zu bewahren. Die Nachricht jetzt zeigt, dass ihr es auch nicht geschafft habt. Was ich sehr schade finde. Für einen jeden persönlich von euch, aber auch für eure Kinder. Nur gut, dass ihr beide in den Medien keine schmutzige Wäsche waschen wollt. Sondern „würdevoll“ und „professionell“ eure Trennung abwickeln wollt. Wenigstens das. Obwohl ich nicht verstehe, wenn du, Seal, im Interview sagst, dass „wir wahnsinnig viel Liebe für den anderen und Respekt empfinden“ – das hört sich dann doch nicht so nach dem absoluten Eheaus an.

Wünsche

Wie auch immer: Ich wünsche euch, dass ihr vielleicht nach dieser jetzigen Phase doch noch mal zueinander findet. „Nichts ist unmöglich“ – das ist nicht nur ein Werbespruch bei einer Autofirma. Das ist auch eine Zusage Gottes, der ALLES möglich machen kann, auch Beziehungen wieder heilen. Sogar eure. Das wünsche ich euch von Herzen.

Foto: heidiklum.de

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