Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich liebe Gott. Und seine Kreativität!

Vor einiger Zeit hat Mandy, eine ungewöhnliche junge Christin, eine ihrer ungewöhnlichen Aktionen gestartet. Eine Gebetsversteigerung auf Ebay. Menschen, die davon hörten, reagierten ganz unterschiedlich. Manche mit Begeisterung und Zustimmung, andere mit Ablehnung und Unverständnis. Wir wir Menschen halt so sind…

Aber Mandy liess sich nicht beirren, zog diese Aktion durch. Und berührte viele Menschen damit. Auch Redakteure, Websiten und sogar Radiostationen griffen diesen Event auf. Schön, dass es so viele Reaktionen gab. Und dann war diese Aktion eigentlich abgeschlossen.

Aber nicht bei Gott.

Wenn Gott Menschen berührt

Vor kurzem ging diese Geschichte in die Verlängerung. Da schickt jemand der Mandy eine Email mit der Bitte um ihre Telefonnummer. Kurz und knapp. Er möchte mit ihr telefonieren.

Auf Rückfrage stellte er – Boris – sich kurz vor und meinte, es gehe um diese Ebay-Aktion…

Danach telefonieren die beiden. Er, 42 Jahre alt, kommt aus Serbien. Spricht schlecht deutsch. Aber irgendwie verstehen sie einander dann doch. Er hätte diese Versteigerung bei Ebay aufmerksam verfolgt – und da begann er, über seinen Glauben an Jesus nachzudenken. Seine verstorbene Mutter war Christin, aber ihm sagte das bisher wenig. Machte in jungen Jahren auch schlechte Erfahrungen in harten Zeiten und konnte nicht an einen guten Gott glauben.

Durch die Ebay-Aktion allerdings begann er, wieder in der Bibel zu lesen. Und liess sich sogar auf ein Gespräch mit Gott ein! Beim anschliessenden Besuch seiner Tante (sie ist Christ) beteten sie gemeinsam.

Dann bat er Jesus, ihm zu vergeben. Jesus sollte ab sofort der Chef in seinem Leben sein!

Eine tolle Geschichte! Halleluja!

Weiter gehts

Seit dieser „Übergabe“ geht Boris zusammen mit seiner Tante regelmässig in eine Gemeinde, will sich demnächst sogar in einem See öffentlich taufen lassen.

Es fing mit einer etwas ungewöhnlichen Idee an, setzte sich in den Medien mit Pro und Kontra fort. Und ein konkretes „Ergebnis“ ist Boris, der nach Hause fand.

Typisch Gott: Er handelt nicht (nur) nach unseren Vorstellungen, sondern benutzt Umstände und Menschen, wie ER will.

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