Über Ostern haben wir in einem Bibelseminar ein neues Lied gelernt. Ich weiss nicht, wo und wann das Lied entstanden ist, aber es hat uns sehr angesprochen. Dieser Wechsel von Streben nach dem Segen oder nach dem Urheber  desselben fand ich faszinierend.

Der Text wird uns noch länger beschäftigen. Voila – hier ist er:

Einst war’s nur der Segen, jetzt ist Gott mein Hort.
Einst sucht‘ ich Gefühle, jetzt ruh‘ ich im Wort.
Einst wünscht‘ ich die Gaben, eh‘ der Geber mein.
Einst wollt‘ ich die Heilung, jetzt nur Ihn allein.

Alles Jesus; alles Jesus, bist du allein. Mein Herr Jesus,
ich will auf ewig in dir verborgen sein.

Einstmals kämpft‘ ich mühsam, nun vertrau‘ ich still.
Einst war’s halbes Leben, jetzt hab‘ ich die Füll‘.
Einst hielt ich mich krampfhaft, jetzt hält Er mich fest.
Einst trieb ich im Sturm, jetzt nie mein Halt mich lässt.

Alles Jesus; alles Jesus bist du allein.
Geliebter Jesus, ich bin dein und du bist mein.

Einst gab’s eigne Pläne, jetzt heißt’s: Nicht mehr ich!
Einst macht‘ ich mir Sorgen, jetzt sorgt Er für mich.
Einst galt’s meine Wünsche, jetzt, was Jesus will.
Einst fragt‘ ich: Warum nur? Jetzt bin ich ganz still.

Alles Jesus; alles Jesus bist du allein. Teurer Jesus,
du wirst für immer mein grosser König sein.

Einst war’s meine Arbeit, jetzt tut Er’s allein.
Einst wollt‘ ich Ihn brauchen, jetzt bin ich nur Sein!
Einst erstrebt‘ ich Kräfte, jetzt in Ihm ich ruh‘.
Einst wollt‘ ich’s erzwingen, jetzt schau‘ ich nur zu.

Alles Jesus; alles Jesus, bist du allein. Mein Herr Jesus,
ich will auf ewig in dir verborgen sein.

Einst sprach ich vom Hoffen, jetzt ist alles klar.
Meine Lampe leuchtet,die einst trübe war.
Einst harrt‘ ich des Todes, jetzt weiß ich, Er naht.
Was ich weiß und habe, dank‘ ich Seiner Gnad‘!

(Text: findet man hier, unter songs bis 2010)

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