… so heisst ein Buch von Peter Strauch, welches ich gerade ausgelesen habe. Herr Strauch, engagierter Pastor, Christ und Gemeindemensch kommt an Grenzen in seinem Leben. Und fährt für einige Wochen nach Holland in die Einsamkeit der Küste. Bei langen Spaziergängen hinterfragt er sein bisheriges Leben und lässt zu, dass Gott seine Finger auf etliche blinde Stellen in seinem Leben legt.

Mich hat das Buch angesprochen, weil er sehr ehrlich schreibt und seine Leser am eigenen Erkennungsprozess teilhaben lässt.

  • Wie kommt es, dass jemand aktiv ist in der Arbeit für das Reich Gottes – und sich dennoch immer weiter von Jesus entfernt?
  • Wie kommt es, dass man andere Menschen „beruflich“ lieben kann, die eigene Familie aber kaum noch wahrnimmt?
  • Wie kommt es, dass die Arbeit für Gott Priorität gewinnt über den eigentlichen Austausch und die Gemeinschaft mit Gott?

Peter Strauch nimmt die Leser mit auf die Reise – und obwohl das Buch schon vor Jahren entstanden ist, sind die angesprochenen Probleme – gerade für ernsthafte und aktive Christen – sehr aktuell. Ich habe vieles wiedergefunden, was mich auch seit langem bewegt.

Ein sehr lesenswertes Buch!

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