Es geht um eine spektakuläre Aktion für den Klimaschutz: Am kommenden Samstag soll weltweit für eine Stunde das Licht ausgehen. Zwischen 20:30 und 21:30 Uhr wird in 2124 beteiligten Städten aus 115 Ländern der Strom abgedreht. Nix mehr mit beleuchtetem Brandenburger Tor in Berlin. Der Eiffelturm in Paris erstrahlt auch nicht mehr im Extralicht. Selbst die Christusstatue in Rio de Janeiro muss auf die Beleuchtung verzichten, ebenso die Akropolis in Athen.

Als Gott die Welt schuf, war eine seiner ersten Aktionen, dass er sprach: Es werde Licht! Denn in der herrschenden Dunkelheit war die Sicht schlecht…

Licht ist lebensnotwenig. Für Pflanzen, Tiere, Menschen. Im Licht ist Leben, Wärme, Entwicklung, weite Sicht. In der Dunkelheit herrscht Unsicherheit, Angst, der Überblick fehlt, Leben muss sterben…

Was für unser natürliches Leben gilt, trifft auch auf unser geistliches Umfeld zu. Wir brauchen eine starke Lichtquelle, die die Winkel und Ecken unseres Seins (persönlich oder als Gesellschaft) verdeutlicht, Wärme und Leben gibt. Als Jesus in Israel lebte, drückte er es einmal folgendermassen aus:

„Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss.“ (Joh. 12,46)

Er wusste genau, wie Versagen, Schuld, Bitterkeit, Rachsucht, Egoismus usw. das Leben von Menschen total verdunkeln kann. Und bot einen Weg daraus an – sich selbst. Nun ja, viele Menschen nahmen das Angebot an und ihr Leben veränderte sich zum Guten. Aber andere entschieden sich dafür, ohne diese Hilfe auszukommen…

Und dann sagte Jesus auch einmal seinen Nachfolgern, dass sie durch die Verbindung mit ihm (der Lichtquelle) ebenfalls eine wohltuende Wirkung auf ihr Umfeld haben:

„Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Matt. 5,14)

Wenn am Samstag weltweit an vielen Orten die Lichter ausgehen, soll das ein Signal setzen für das Umweltbewusstsein der Menschen. Schlimmer aber wäre, wenn wir Jesus nicht mehr als Licht leuchten lassen oder als Christen selber keine Leuchtkraft mehr weitergeben können…

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