Er stand einige Stunden auf seinem Schreibtisch. Keiner von den Kollgen wusste, woher er kam. Dieser Blumenstrauss. Gross und bunt. Geburtstag? Nee, der war doch erst letztens. Im Lotto gewonnen? Aber dann würde er nicht einen Strauss in der Firma bekommen… Es traute sich auch keiner, ihn daraufhin anzusprechen.

Am nächsten Tag endlich die mutige Frage: „Wofür waren noch mal die Blumen?“ Und dann klärte es sich auf: Beförderung war das Zauberwort… Interessant aber waren die nächsten Worte: „Und dann habe ich den Strauss gestern Abend meiner Frau mitgebracht und ihr erklärt, dass ich weder betrunken bin noch ein schlechtes Gewissen habe!“
„Ja, bringen Sie Ihrer Frau nicht öfters Blumen mit, dass Sie sich entschuldigen müssen?“
„Nee, wir haben genug Blumen im Garten – da braucht es nicht extra noch welche!“, sprach er und lachte dabei.

Ich fand es ein bischen schade. Für seine Frau. Dass sie nicht öfters verwöhnt wird. Und auch im Winter – wenn der Garten brach liegt – Blumen bekommt.

Aber auch für uns Männer, bzw. das Klischee, was mal wieder zutrifft, dass unsere Spezies oft so unaufmerksam sei, was die Pflege der Partnerschaft angeht.

  • Würde Jeus heute Blumen verschenken?
  • Wie oft kaufen Sie Ihrer Frau Bumen?
  • Ist dieser ganze Blumenkult in der heutigen Zeit „out“?

Gern würde ich Ihre Reaktion(en) lesen. Ob als Mann, oder auch als Frau.

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