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Morgendliches Zwiegespräch im Auto: „Herr, gehe mit in den Tag, gib Gelingen bei der Arbeit und leite mich in dem, was ich tue. Und segne (… jetzt kommen Kollegen und Chefs).
Und bitte, gib mir Hinweise, wie es beruflich weitergeht mit Brita und mir. Was hast du vorbereitet? Bitte zeige es uns doch. Ganz deutlich. Jetzt!“

Und ich erwarte wirklich Antwort – verständlich und klar. Aber höre vorerst nichts Akustisches. Es wäre auch zu schön gewesen…
Aber etwas anderes fällt mir rechter Hand nach dem kleinen Ort Hammerstein ins Auge: Die wunderschöne Nebelschicht, die über den Wiesen an der Kander über der Erdoberfläche wabert. Was so ein richtiger Herbstnebel ist – der sieht einfach mystisch und toll aus!

Und einen Kilometer später schaue ich nach links – da breitet sich über den Hügeln ein phantastisches Morgenrot aus. Irgendwie ist dieses warme Licht himmelbeherrschend. Nicht nur, wie eine kleine Lampe oder ein Strahler, sondern es erfasst das ganze Himmelsrund. Ich muss anhalten und ein Foto schiessen…

Beim Weiterfahren vergleiche ich die beiden Naturerscheinungen. Hier der Bodennebel, keine weite Sicht. Etwas unheimlich, feucht, aber doch faszinierend. Dort die aufgehende Sonne, farbenprächtiges Licht verbreitend. Allbeherrschend.

sonnenaufgang-2Und sie wird den Nebel vertreiben, er wird sich auflösen. Die Sonne siegt immer. Und so wird es auch im geistlichen Bereich sein. Jesus, als Lebenssonne, ist immer stärker als Umstände, Ängste, Sorgen und Kurzsichtigkeit. Daran will ich festhalten. Und es fällt mir auch der Vers wieder ein, den ich kurz vorher noch gelesen hatte:

Den Leviten hatte Mose jedoch kein eigenes Stammesgebiet gegeben. Der Herr, der Gott Israels, war ihr Anteil und Erbe und sorgte für sie, wie er es ihnen versprochen hatte. (Josua 13,33)

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