Es gibt Sachen…!

Selbst Feuerwehr und Polizei konnte hinterher nicht genau herausfinden, wie der Mann in diese missliche Lage gekommen war. Ein 46-jähriger Mann wurde vor kurzem in Bochum von der örtlichen Feuerwehr aus einem Gully befreit, in dem er bis zur Hüfte feststeckte. (Ein Foto dazu sieht man hier.)

Angetrunken war er. Und Zeugen berichteten, dass er schon vor seinem Unglück schlafend am Strassenrand gesesen habe, mit baumelnden Beinen übern Gullyloch.  Vielleicht ist er dann im Schlafen ganz hereingerutscht? Seine eigenen Befreiungsversuche mündeten in einem abgerissenen Heckscheibenwischer, an dem er sich festhielt.

Helfen konnte dann nur die herbeigerufene Feuerwehr, die ihn unverletzt aus dem Kanalschacht befreite, so dass er sogar selbstständig seinen Heimweg fortsetzen konnte…

Festgefahren

Diese Geschichte erinnert mich an manche festgefahrene Situation aus meinem eigenen Leben. Durch eigene Schuld oder Ungeschick manövriert man sich in eine missliche Lage, aus der nur jemand von aussen einen befreien kann. Wie hier die Feuerwehr. Oder ein guter Freund. Oder auch Gott, wenn es um praktisches Feststecken oder Schuldprobleme geht.

Nur der Barom Münchhausen konnte sich in der Fabel selbst aus dem Sumpf ziehen. Wenn wir anderen feststecken und uns jeder Befreiungsversuch vielleicht nocht tiefer ins Elend stürzt, dann sollten wir externe Hilfe in Anspruch nehmen. Sowohl die Ortsfeuerwehr als auch Gott sind jederzeit bereit, helfend einzugreifen.

„Rufe mich an in der Not“ – heisst es in den Psalmen. Die himmlische Telefonnummer – 5015 – ist jederzeit erreichbar und geschaltet.

Und noch ein Zitat fällt mir zum Thema ein: „Das Wort, welches dir weiterhilft, kannst du dir nicht selber sagen.“ Wie wahr!

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