psalmLetztens in der Bibelgruppe: Eine der Hausaufgaben war, einen persönlichen Psalm zu schreiben.

Mit dem Inhalt, was man gerade über seine eigene persönliche Beziehung zu Gott ausdrücken würde, welche Wertschätzung.

Und da ich öfters im Stau stehe, entstand mein „Psalm 151″…

herr, auch wenn ich hier im stau stehe
weiss ich, dass es weitergeht.
vielleicht gleich.
sofort.
oder erst später…?
es gefällt mir nicht, zu warten
aber du kennst den zeitpunkt.

willst du mit mir „geduld-lernen“ üben?
das fällt mir schwer, das weisst du doch!

du – ja du! – bist die geduldigste person, die ich kenne.
du kannst endlos warten.
auf menschen.
regierungen.
mich.
du kannst das!

ich habe einen vorschlag, herr:
du gibst mir ein bischen geduld von dir ab und ich ärgere mich weniger über den stau.

als herr über verkehr, autobahnen und hindernisse hast du den überblick.
über alles und alle.
auch über mich.

dafür danke ich dir!

komm, setz dich zu mir auf den beifahrersitz.
und halte meine hand.
bitte!
und mein herz!

… und herr: danke, dass du da bist!

Und im Nachhinein fiel mir auf, dass die Aussagen tatsächlich mit meinem Leben zu tun haben, nicht nur vordergründig auf der Autobahn, sondern auch in der momentanen Entwicklung. Ist schon spannend, so ein Leben…!

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