karl_marx_memorialIrgendwie tut er mir schon leid, der Karl Heinrich Marx. Da steht nun sein Denkmal in Chemnitz, welches einige Zeit doch auch mal seinen Namen trug. Und er muss miterleben, wie diese Stadt momentan zum Zentrum Europas mutiert ist.

Weil ProChrist läuft. In seiner Stadt. In der es 80 Prozent Atheisten geben soll. Wie auch andererorts in der ehemaligen DDR. Kein Wunder – war doch der Atheismus Staatsreligion. Mit Erfolg. Aber keinem dauerhaften. Denn was in dieser Woche in der Chemnitzarena läuft, hätte sich der alte Karl nicht träumen lassen. Dass da klare Worte über Gott und die Welt gesprochen und gesungen werden. Dass Menschen aufgerufen werden, sich den wartenden Armen Gottes zu öffnen, seine Umarmung zu erwidern. Damit sie wirklichen Frieden erleben. Zuerst mit Gott, aber auch mit den Menschen neben sich.

Und wer hätte gedacht, dass die Chemnitzarena (6000 Sitzplätze) überhaupt einigermassen zu den „Zweifel und Staunen“-Abenden Besucher erleben würden? Nun wird ein zusätzliches Zelt für die vielen Interessenten aufgestellt…

Gott muss Humor haben! Aus einer Stadt, lange Zeit benannt nach einem seiner Gegner, gehen Impulse an 1300 Übertragungsorte in ganz Europa, werden packende und menschenverändernde Predigten über den Äther geschickt. Aus dem ehemaligen Karl-Marx-Stadt wird Europäern gezeigt, wie man Frieden mit Gott erhalten und ein gelingendes Leben führen kann.

Insofern hat Gott sicher auch nichts dagegen, dass der alte Karl noch eine Weile dort die Chemnitzer Strassen beobachtet, und – wer weiss – vielleicht auch ein wenig neidisch auf das quirlige und lebensbejahende Strassenbild ist?

Foto: wikipedia.de

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