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Eigentlich ist ja Google Earth ein klasse Geo-Tool, um rundherum unseren alten Erdball neu zu entdecken.

 

Aber wie alles im Leben, kann man die Technik auch missbrauchen. Eine englische Gang nutzte den Blick von oben, um Altmetall auf Häuserdächern zuerst zu entdecken – und im zweiten „Projektteil“ dieses  dann zu stehlen.

 

Tom Berger aus London war der Spezialist in der Anwendung von Google Earth bei den Diebstahlvorbereitungen. Wie die britische Zeitung „Telegraph“ berichtet, nutzte der 27-jährige erstmals im September 2008 seinen Computerblick, um besonders Kirchen und Museen von oben auszuspähen.

 

Pech für die ganze Bande, denn als sie in eine Polizeikontrolle gerieten, gestanden sie anschliessend auch die über 30 anderen bisherigen Diebstähle. Immerhin hatten sie Altmetall im Wert von reichlich 100.000 Euro an sich gebracht. Berger wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt…

 

Der andere Blick

 

Wie der „Überblick“ auch anders genutzt werden kann, zeigt eine Bibelstelle aus den Chroniken. 

„Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ – 2. Chr. 16,9

 

Ermutigend: „Da oben“ Jemanden zu wissen, der die im Blick hat, die sich wiederum für IHN interessieren. Ihm entgeht nicht das Geringste auf dem Erdball. Und im Gegensatz zu obiger Story will Gott keinem Menschen schaden, etwas entwenden – ganz im Gegenteil. Er will die beschenken, die auf seine Allmacht vertrauen.

 

Ähnliches erlebten die alten Israeliten als unterdrücktes Volk mit dem Allmächtigen, als sie in Bedrängnis und Not waren:

„Da schrieen wir zum Herrn, dem Gott unserer Väter. Und der Herr erhörte unsere Stimme und sah unser Elend und unsere Mühsal und Unterdrückung.“ – 5. Mose 26,7

 

Gott hört. Gott sieht. Ihm entgeht nichts. Er hat den Überblick und den Durchblick.

 

Das hat übrigens der kleine Zachäus vor rund 2000 Jahren auch erfahren, als er sich einen Platz auf einem Feigenbaum erkletterte, um diesen Wanderprediger zu sehen, zu erleben. Und Jesus, obwohl mitten in einer Menschenmenge, sah ihn:

„Und als Jesus an den Ort kam, blickte er auf und sah ihn und sprach zu ihm: Zachäus, steige schnell herab; denn heute muss ich in deinem Haus einkehren!“ – Luk. 19,5

 

Jesus sieht die Menschen wirklich, er erkennt ihre Bedürfnisse – und bietet Hilfe an.

Ich finde das superklasse!

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