geldIn einem Rundbrief wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es gerade inmitten von Krisen viele Möglichkeiten gäbe, auf das Reich Gottes hinzuweisen.

So wurde von säkularen Journalisten berichtet, die mit folgenden Worten zitiert wurden: „Nur wer ohne Sünde ist, kann den ersten Euro werfen…“ Und sie verwiesen auf unsere jüdisch-christlichen Wurzeln, die zehn Lebensregeln anböten, die direkt ins Herz des aktuellen Finanzchaos treffen würden.

1. Keine Götzen! Das meint auch das Firmenflugzeug, siebenstellige Boni, Partys auf Kosten von Kunden.

2. Morde nicht! Treibe deinen Kunden nicht in Hoffnungslosigkeit und Selbstmord durch falsche Versprechungen und Wirtschaftskriminalität.

3. Stiehl nicht! Keine geheimen Kostenrechnungen, welche die Kunden nicht durchschauen können.

4. Lüge nicht! Weg mit irreführender Werbung und leeren Verkaufsgesprächen!

5. Missbrauche nicht Gottes Namen, indem du schwörst, dass der Handel narrensicher ist, wenn es sich um ein trügerisches Schneeballsystem handelt.

6. Halte den Sabbat! Ruhe dich am Wochenende aus und beginne die neue Woche erfrischt.

7. Ehre Vater und Mutter! Heute können sie gut 100 Jahre alt werden, und sie mögen deine Hilfe brauchen.

8. Keinen Ehebruch! Du stehst in der Gefahr eines teuren gerichtlichen Scheidungsfalls.

9. Begehre nicht deines Nächsten Frau,

10. noch dessen teures Auto, noch dessen Haus, das führt nur zu endlosen Wettrennen und sinnloser Inflation.

Weiterhin hiess es im Rundbrief, dass Journalisten zwar keine Theologen wären, aber die Sache auf den Punkt bringen würden: Plötzlich würde wieder nach moralischen Richtlinien in unserer Gesellschaft gesucht werden.

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