Genau heute vor sieben Jahren: Wir waren gerade aus dem Jahresurlaub zurückgekommen und am Auspacken der Koffer. Da rief uns Heiko, unser jüngster Sohn aus seinem Zimmer zu: „Habt ihrs schon mitbekommen? Im Radio sagen sie, in New York brennt ein Turm!“

Da unser Fernseher gerade noch „Sommerpause“ hatte, mussten wir ihn erst wieder aufstellen und aktivieren. Und dann sassen wir fassungslos vorm Bildschirm und erlebten die Ereignisse direkt mit. War das spannend und beängstigend, denn Peter Klöppel, der Moderator, musste auch vieles improvisieren und koordinieren. Jede einzelne Neuigkeit, jeder Rückblick auf das Einkrachen des Flugzeuges, jedes Rätselraten erlebten wir intensiv mit.

Und dann krachte auch noch ein Flugzeug in den zweiten Turm. Und der erste brach zusammmen. Und das Unmögliche geschah: Auch der zweite Turm stürzte ein…

Flugverbot, Angst vor einem globalen Krieg, erste Verlustzahlen – all das drang intensivst in unser behütetes Leben ein. Und die Frage: Wie endet das? Was wird passieren? In Amerika? Im Rest der Welt? Fassungslos begriffen wir am nächsten Tag, den wir – weil noch frei – ebenfalls grösstenteils vorm Fernseher verbrachten, dass für die Katastrophe Menschen verantwortlich waren, die anderen Menschen dieses unsägliche Leid antaten. Es waren letztendlich dann fast 3000 Opfer…

Vor rund zweitausend Jahren geschah ebenfalls eine Katastrophe, allerdings nicht per TV in alle Welt live übertragen: Gottes Sohn starb am Kreuz. Unschuldig. Weil Menschen soviel Schuld aufgehäuft hatten. Gottes „Projekt“: Jesus geht als Stellvertreter in den Tod. Für Leute, die nicht weiter mit ihrer Belastung leben wollen und endlich Frieden mit Gott bekommen möchten.

Auch das war ein Tag, der die Welt veränderte. Aber während der 11.09.2001 mit der Zeit in den Hintergrund (und in die Geschichtsbücher) rücken wird, hat der dunkelste Tag in der Menschheitsgeschichte ganz aktuellen Bezug zu jedem der Milliarden Menschen, die irgendwo auf dem Erdball leben: Seit Golgatha ist es möglich, Gott als Vater zu erleben, in seine Familie hinein adoptiert zu werden.

Als Jesus starb war es wirklich der Tag, der unsere Welt veränderte…!

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