…behauptet zumindest ein Heidelberger Wirtschaftsgymnasium – und hat das Lehrfach „Glück“ eingeführt. Der Schulleiter der Willy-Hellpach-Schule, Ernst Fritz-Schubert sagt dazu: „Wir wollen Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung lehren.“

 

Seit einem Jahr interessieren sich rund 60 Schüler für dieses besondere Fach, an dem Themen wie „Selbstbild, Idealbild und Fremdbild“ oder auch „Seelisches Wohlbefinden“ unterrichtet werden. Dazu gehören auch körperliches Wohlbefinden und soziale Kompetenzen. Jeweils ganz unterschiedliche Kursleiter vermitteln den jungen Leuten aus ihrer Sicht der Dinge, was sie unter Glück verstehen: Handwerker, Psychologen, Neurolinguisten, Theaterwissenschaftler und sogar ein mehrfacher Hockeyweltmeister. Sie erzählen ihre eigenen Alltagserlebnisse und geben weiter, was sie durch Glückshormone im Leben an Bereicherung erfahren haben.

 

Ich finde diese Nachricht interessant. Endlich mal fürs Leben lernen. Und gerade Glück wird ja als „Zustand der vollkommenen Zufriedenheit“ (wiktionary) gedeutet. Man kann es – wie der Versuch in Heidelberg beweist – lernen.

 

Angebotslücken

 

Warum – frage ich mich – gab es dieses Fach zu meiner Zeit nicht im Angebot? Ich hätte sehr davon profitieren können, wäre vielleicht auch Weltmeister geworden?

Und es fallen mir gleich noch mehr Fächer ein, die hilfreich für ein gelingendes Leben wären. Solche Themen wie: 

  • Liebe
  • Freude
  • Friede
  • Geduld
  • Freundlichkeit
  • Güte
  • Treue
  • Sanftmut
  • Keuschheit

Ich bin gespannt, wer solche Fächer als (über)lebensnotwendig erkennt und wann sie dann in Schulkonzepte eingearbeitet werden. Oder solche grundsätzlichen Inhalte wie: 

  • Vorbereitung auf Partnerschaft und Ehe
  • Wie gehe ich verantwortungsvoll mit meiner Sexualität um?
  • Wie kann ich Burnout vermeiden?
  • Wie wehre ich mich gegen Mobbing?
  • Wie funktioniert Vergebung und Verzeihen?
  • Wie bereite ich mich auf ein Leben nach dem Tod vor?
  • und viele andere…

Tipps aus dem Buch

 

Beim Nachdenken über diese Glücksklasse in Heidelberg kam mir natürlich auch DAS BUCH in den Sinn. Und siehe da – auch dort gibt es sehr gute Hinweise. Weniger auf das Beschaffen von Glückshormonen als darauf, woher das wirkliche Glück nur kommen kann. Beispiel? Aber gerne!

  • Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen. Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt, die gegen Gottes Willen verstoßen. Glücklich ist, wer sich fern hält von denen, die über alles Heilige herziehen. (Psalm 1)
  • Glücklich sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! (Psalm 32,1)
  • Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht! (Psalm 34,9)
  • Herr, du Gott über Himmel und Erde! Glücklich ist jeder, der sich auf dich verlässt! (Psalm 84,13)

Und diese Glücks-Hinweise ziehen sich durch die ganze Bibel. Warum? Weil Gott nicht darauf warten wollte, dass erst in 2008 Jemandem in Heidelberg einfällt, Schulungen zum Thema durchzuführen, sondern weil es dem Allmächtigen von Anfang an am Herzen lag, dass seine Geschöpfe ein gelingendes und vollkommen zufriedenes Leben führen sollten.

 

Mit ihm.

Und durch ihn.

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